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23.11.2008, 11h: Ausstellungseröffnung im Heine-Institut

„Kein schöner Ding’ auf dieser Welt, als seine Feinde zu beißen…“

Rheinische Literatur in Vormärz und Revolution 1840-1850


Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf, 23. November 2008 bis 1. Februar 2009.
Kuratoren: Dr. Bernd Füllner, Dr. Eberhard Illner, Dr. Enno Stahl

Kaum eine Zeit der deutschen Literaturgeschichte ist so spannend wie das Jahrzehnt vor der 1848er-Märzrevolution. Nie zuvor, und wohl auch nicht nachher, haben Autorinnen und Autoren so sehr an sozialen und politischen Auseinandersetzungen Teil genommen. Literatur wurde zum politischen Kampforgan, „Partei! Partei! Wer wollte sie nicht nehmen!“ (Georg Herwegh).

Nicht mehr das ästhetische Moment herrschte vor, sondern die Tendenz. Das Rheinland mit seinen liberalen, demokratischen und frühsozialistischen Blättern war ein Zentrum der politisch-literarischen und publizistischen Auseinandersetzungen.

Grund genug, nach genau 160 Jahren eine Ausstellung im Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf zu konzipieren, die historische und biographische Materialien zu den Ereignissen und Protagonisten des Vormärz präsentiert. Durch Originalhandschriften, Faksimiles und Bildmaterialien vornehmlich aus dem Heine-Institut Düsseldorf, vermehrt um zahlreiche Exponate aus anderen Häusern, werden die Aktivitäten der fortschrittlichen Presse und ihrer Autoren dokumentiert, um das gesamte literarisch-politische Feld im Rheinland der 1840er Jahre zu veranschaulichen.

Die Ausstellung läuft bis zum 1. Februar 2009. Führungen und Unterrichtsgespräche mit Schulklassen sind möglich. Zur Ausstellung sind ein Katalog, ein Hörbuch ("Vormärzlyrik") sowie im Ardey-Verlag ein Reader mit Primärtexten erschienen.

Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf, Bilker Str. 12-14, 40213 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Enno Stahl, 0211-8995986, Fax: 0211-8929044