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24.2-26.2.2010: das gellen der tinte

Wissenschaftliche Tagung zum Werk Thomas Klings, Raketenstation Hombroich

Wie kaum ein anderer Dichter hat Thomas Kling die deutsche Lyrik auf ihrem Weg ins 21. Jahrhundert geprägt. Mit seiner ebenso mediensensiblen wie sprach- und geschichtsbewussten Dichtung erschloss er Themenbereiche und Schreibweisen, die seither zum festen Bestand poetischer Ausdrucksformen zählen. Darüber hinaus hat er, in charakteristischer Engführung von kritischer Zeitgenossenschaft und emphatischem Traditions-Bezug, die Möglichkeiten von Dichtung in der Spät-Moderne geradezu exemplarisch reflektiert.

Fünf Jahre nach dem Tod Thomas Klings wird seinem Werk nun eine erste wissenschaftliche Tagung gewidmet. In dreizehn Vorträgen setzen sich LiteraturwissenschaftlerInnen aus Deutschland, Österreich und den USA mit den Schreib-, Sprech- und Autorschaftskonzepten Klings auseinander. Sie folgen den "Material-Bergungen" seiner Lyrik und Prosa nach Wien oder in die Frühe Neuzeit, ins Rheinland oder in die Antike. Auf diese Weise wird den literarischen und historischen, den diskursiven und topographischen Kontexten eines Werks nachgegangen, das lange genug fast gänzlich außerhalb der Wissenschaft diskutiert wurde - obwohl es gerade auch in spannungsvoller Auseinandersetzung mit deren Diskursen entstand.

Tagungsort ist die Raketenstation Hombroich, der ehemalige Wohnort des Autors und jetzige Sitz des Thomas-Kling-Archivs. Die Tagung wird begleitet von einer Ausstellung Ute Langankys. Beschlossen wird sie von einer öffentlichen Podiumsdiskussion zwischen Franz Josef Czernin, Heinrich Detering und Hubert Winkels sowie einer Lesung aus dem lyrischen Werk Klings von Frank Köllges.

Veranstalter:
Heinrich-Heine-Institut
Ludwig-Maximilians-Universität München/ Institiut für Deutsche Philologie
Georg-August-Universität Göttingen/ Seminar für Deutsche Philologie


Anspechpartner:
Prof. Dr. Bernd Kortländer
Tel. +49 (0)211 89-92901 / bernd.kortlaender@duesseldorf.de
Alena Scharfschwert

Tel. +49 (0)211 89-95582 / alena.scharfschwert@duesseldorf.de

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